MOLA Eine Tibetische Geschichte von Liebe und Verlust
Kunsang Wangmo, genannt "Mola" (Großmutter), ist seit fast 60 Jahren von zu Hause weg. Mola, eine buddhistische Nonne, die seit 1959 aus ihrer Heimat Tibet verbannt ist, hat den letzten Wunsch, nach Tibet zurückzukehren und in der Nähe ihres paradiesischen Heimatlandes zu sterben. Ihr 100. Geburtstag steht vor der Tür, und die Zeit läuft ihr davon. In Bern betet und meditiert Mola täglich und bleibt gleichzeitig ein wichtiger Teil ihrer eng verbundenen Familie. Um ihren Wünschen nachzukommen, beginnt Molas Familie mit dem mühsamen Verfahren, ein Visum bei der chinesischen Botschaft zu beantragen, was Monate dauern könnte. Während das Leben in ihrem Haushalt seinen gewohnten Gang geht, beginnt die Familie, ihre möglicherweise letzten Tage mit Mola zu dokumentieren.
Mit Podiumsdiskussion zum Thema «Begleiten bis zuletzt – was Angehörige bewegt»
Podiumsdiskussion
Martin Brauen, Regisseur/Schwiegersohn von Mola
Annette Jaggi, Stv. Leiterin Mobiler Palliativdienst Berner Oberland
Begrüssung und Moderation
Annerös Schneider, Geschäftsleiterin Palliative Care Netzwerk Berner Oberland
Claudia Graf, Beauftragte Spezialseelsorge & Palliative Care Ref. Kirche BeJuSo
Organisiert wird der Filmabend durch den Verein Palliative Care Netzwerk Berner Oberland und die Reformierte Gesamtkirchgemeinde Thun.
Alterseinstufung
In Begleitung eines Erwachsenen ab 6 Jahren
Freigegeben ab 8 JahrenEmpfohlen ab 12 Jahren